05 · 04

Pilotstudie: Jugendliteratur und Soziale Netzwerke (JL 2.0). Status quo 4. Mai 2012

Vor einem Jahr regte Dr. Ingo Krüger, Geschäftsführender Vorstand der Bayerischen Sparkassenstiftung, in einem Gespräch mit mir an, eine Pilotstudie zum Thema „Jugendliteratur und soziale Netzwerke“ im Zusammenhang mit dem White Ravens Festival für internationale Kinder- und Jugendliteratur durchzuführen. Fast ein Jahr später ist die Studie in vollem Gange und wird im Juli in die Endrunde gehen. Ich möchte heute einen kurzen Rückblick geben und eine Standortbestimmung versuchen. Dabei schreibe ich aus der Perspektive der Beobachterin, die regelmäßig die Aktivitäten auf den verschiedenen Foren verfolgt, und mit den Vorstellungen und Erwartungen, die ich bei der Konzeption des Projekts hatte, vergleicht.

Ausgangspunkt der Studie ist die Frage, ob und wie die sozialen Netzwerke für eine anspruchsvolle jugendliterarische Vermittlungsarbeit genutzt werden können. Meine Vorstellung war zugegebenermaßen sehr einfach: Man richte verschiedene Kanäle im Web 2.0 ein und füttere diese mit Inhalten zu Jugendbüchern und Jugendbuchautoren. Dann würden lesende Jugendliche schon „irgendwie“ in einen literarischen Diskurs mit dem Projektteam einsteigen. Diese Vorstellung stellte sich schnell als naiv heraus. Man kann nicht einfach in die sozialen Netzwerke spazieren und denken, alle hätten auf einen gewartet. Man muss sich erst einmal einen Namen machen (= Kloutwert) - und der lag kurz vor Weihnachten, als die verschiedenen Plattformen eingerichtet und miteinander vernetzt waren, bei 12! Dank des Ehrgeizes, tollen Engagements und der hohen Motivation des Projektteams im Haus und der professionellen fachlichen Beratung sowie ansteckenden Begeisterung von Frank Tentler, dem extern hinzugezogenen Transmedia-Spezialisten, kletterte der Kloutwert schnell von 12 auf 25 und von dort aus kontinuierlich weiter auf heute 45. Auch die Anzahl der Followers stieg sprunghaft an auf heute 2.800 Personen bei facebook und 580 Personen auf twitter, die Blogbeiträge wurden insgesamt über 5000 Mal angeclickt.

So viel zu den Zahlen, die erfreulich sind, aber trotzdem Zahlen bleiben. Wichtiger für mich war die Beobachtung, wie komplex das Projekt sich entwickelte und dass man in den sozialen Netzwerken nie auf geradem Weg auf ein Ziel zusteuert, sondern dieses weiteräumig umkreist und sehr vorsichtig Fährten in Richtung Ziel legt. Obgleich das wenig greifbar klingt, steckt dahinter ein strategisch ausgelegter, klug durchdachter Redaktionsplan, der auf die Erzeugung eines Grundrauschen abzielt, das immer wieder von überraschenden kurzen Soloeinlagen, etwa einem Videobeitrag oder einem Blogeintrag, einem Mitmachaufruf oder dergleichen, durchbrochen wird. Es hat lange gedauert, ehe ich verstand, dass der Begriff Storytelling genau diese Strategie bezeichnet.

Deshalb irritierte mich anfangs auch, dass meine beiden Mitarbeiterinnen über alles Mögliche berichteten oder verwiesen, was im weitesten Sinne mit Literatur und Lesen aber gar nichts mit den Autoren des White Ravens Festivals zu tun hatte. Es ging offenbar darum, sich überhaupt erst einmal in den Sozialen Netzwerken Gehör zu verschaffen. Das ist mittlerweile gelungen. Das White Ravens Festival ist unter den deutschen Kulturinstitutionen, sofern diese in den sozialen Netzwerken aktiv sind, bekannt, das Projektteam ist gut vernetzt, hat verschiedene sog. Camps besucht und hat sich innerhalb weniger Monate eine erstaunliche Medienkompetenz angeeignet, wie man besonders gut an den Videos sehen kann, die mittlerweile mit Einblendungen, Untertiteln, Musik und einem Abspann arbeiten. Inhaltlich kreist die Berichterstattung auf den White Ravens Plattformen immer enger um die Jugendbuchautoren, die wir vom 15. bis 20. Juli in München erwarten. Seit einigen Wochen arbeitet das Team zudem mit Gastbloggern aus dem Haus und von außen. Im nächsten Schritt wird es darum gehen, jugendliche Gastblogger in einer Gruppe, dem White Ravens Club, zusammenzubringen. Dafür wünsche ich dem Team weiterhin viel Erfolg!

Dr. Christiane Raabe
Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek

04 · 24

Tagung „aufbruch. museen und web 2.0“ und stARTcamp der Kulturszene

Es war für uns das erste Mal, dass wir an einer web 2.0-Tagung und einem stARTcamp teilnahmen. Zwei Tage, die – nicht nur der perfekten Organisation wegen – absolut nachhaltig sind! Die Auswahl der Sprecher der Tagung war ausgezeichnet und stellte sicher, dass ein weites Feld im Bereich Social Media Arbeit bestellt wurde.

Natürlich war es wunderbar, alle „Kultur- und Social Media-Kollegen“ persönlich kennenzulernen und so das eigene Netzwerk auszubauen. Aber noch beeindruckender war für uns die Tatsache, dass „alte Hasen“ und „absolute beginners“ an beiden Tagen unter einen Hut gebracht wurden. Social Media at its best! Jeder mit jedem, alle für alle. Egal, ob sich Schauspielhäuser mit Bibliotheken austauschten oder Grafikdesigner mit Studenten Fragen erörterten. „Sharing is caring“ – die Devise in der Social Media Arbeit – wurde an beiden Veranstaltungstagen zu 100 Prozent gelebt!

Dass die Kultur des Teilens das wichtigste Merkmal der Social Media Arbeit ist, zeigte sich deutlich: Wissen wurde ausgetauscht, Tipps wurden weitergereicht, Ideen geteilt, Projekte vorgestellt und Inhalte besprochen. Sachkundig und kurzweilig führten namhafte Experten wie Christoph Deeg und Frank Tentler ins Thema ein. Mit großem Nachdruck wurde dargestellt, dass ein Facebook-Auftritt allein eine Institution noch nicht interessant macht, sondern dass die Struktur einer Institution den Schritt ins virtuelle Leben mitgehen muss. Der Kommunikationswunsch muss ausgelebt und Geschichten sollen erzählt werden. Die Entgrenzung der Institution, das Hineinwachsen ins Publikum – das ist es, was das social web so interessant macht und den Follower bindet. Vorträge zum Thema „web 2.0 für Geiseswissenschaftler“, „Museum 2.0 – eine Bestandsaufnahme“ oder „Culturecaching“ rundeten einen faszinierenden Tag ab.

Die angebotenen Sessions am zweiten Tag boten einerseits praktische Hilfestellung zu verschiedenen Themen, ließen aber auch Raum für interdisziplinären Austausch. Durch rege Gespräche und hohen Informationsfluss sind viele Ideen für Aktionen und Erzählstrategien entstanden.

Wir bedanken uns bei den Organisatoren für zwei inspirierende Tage. Der Input der Veranstaltungen wird sicher bald transmedial zu verfolgen sein!

Petra Wörsching und Tanja Leuthe
White Ravens Web-Team

04 · 19

Buchfans 2.0 gesucht! Welche Mittel und Formen helfen uns dabei?

 Um noch mehr Jugendliche für eine aktive Teilhabe am Projekt gewinnen zu können haben wir einen "Abreisszettel" gestaltet. Eine Form, die Jugendliche anspricht und es (auch ohne Smartphone) ermöglicht, die Kontaktdaten und den Link direkt mitzunehmen. Sowohl über unsere E-Mail Verteiler der Besucher und Nutzer der Bibliothek, als auch an Schulen und über die sozialen Netzwerke haben wir mit Hilfe des Aushangs um Mithilfe und Weiterverbreitung gebeten.

Inhaltlich geht es uns darum, für die Pilotstudie „Jugendliteratur und soziale Netzwerke“ jugendliche Buchfans zu finden, die Lust haben sich aktiv zu beteiligen. Junge Leute zwischen 13 und 20 Jahren sind eingeladen, ihr Interesse für Jugendliteratur und ihre Affinität zu sozialen Netzwerken zu verknüpfen. Als Gastblogger und Online-Reporter können sie ab sofort aktiv das Projekt mitgestalten. Ob eigene Beiträge per Video, Buchrezensionen, Kreatives rund um Jugendliteratur oder eine Online-Live-Berichterstattung beim White Ravens Festival – in der Gestaltung und Form der Beiträge kann man der Fantasie freien Lauf lassen.

Auch an dieser Stelle können Sie den Aushang downloaden und weitergeben oder an passenden Orten aushängen. Danke für Ihre Unterstützung!

Click here to download:
AushangBuchfans.pdf (129 KB)
(download)

04 · 11

Projektbegleiter: Social Media Experte Frank Tentler

Bei der Pilotstudie "Jugendliteratur und soziale Netzwerke" werden wir von dem Social Media Experten Frank Tentler begleitet. Seit 2004 entwickelt, produziert und leitet er Transmedia Web-Projekte für Unternehmen, Kulturbetriebe, Kommunen und Behörden.  Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Kulutbetrieben, konnte er beispielsweise mit dem Pergamon-Museum Berlin, dem Deutschen Chorverband und anderen sammeln. Er hat zusammen mit uns ein Storytelling Konzept entwickelt, versorgt das Web-Team mit dem technischen Know-how und steht uns in allen Fragen hilfreich zur Seite. Wir sind froh, dass er den weißen Raben bei ihren ersten Flugversuchen im Social Web zur Seite steht und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Hinter den Kulissen V - Frank Tentler from Internationale Jugendbibliothek on Vimeo.

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03 · 14

Begeisterung. Lernen. Faszination.

Was für eine spannende Idee, eine Blogparade für Kulturinstitutionen auszurichten! Der Einladung von Tanja Praske zur Teilnahme an der Museo Blogparade des Münchner Residenzmuseums sind wir gern gefolgt. Das Thema des Beitrages war sofort klar: Kulturarbeit im Social Web im Rahmen der Pilotstudie "Jugendliteratur und Soziale Netzwerke (JL 2.0)". Wie attraktiv ist Jugendliteratur im und für das Social Web? Lesen Sie, wie dieses Projekt realisiert wird, was bisher geschah und gelernt wurde und wie der Status quo nach knapp drei Monaten aktiver Arbeit im sozialen Netz ist.

Begeisterung: Die Ankündigung der Möglichkeit, das White Ravens Festival (#wrf12) im Rahmen einer Pilotstudie in sozialen Netzwerken zu präsentieren, stieß in der Internationalen Jugendbibliothek auf uneingeschränkte Begeisterung. Das Anliegen der Bibliothek, anspruchsvolle, unterhaltsame und vielseitige Jugendliteratur ins Gespräch zu bringen und in direkten Dialog mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu treten, lässt sich über soziale Netzwerke in diesem Projekt sehr gut umsetzen. Durch großzügige Förderung der Bayerischen Sparkassenstiftung konnte im Spätherbst des Jahres 2011 die Pilotstudie „Jugendliteratur und Soziale Netzwerke (JL 2.0)“ gestartet werden. Das Projekt wird mit Ende des Festivals im August 2012 auslaufen. Dem Web-Team wurde der Social Media Experte Frank Tentler beratend zur Seite gestellt, der bereits mehrere Social Media-Projekte mit anderen Kulturinstitutionen erfolgreich begleitet hat.

Lernen: Als aktiver Projektstart gilt neben der Einrichtung von accounts auf verschieden Platformen (posterous, facebook, twitter, vimeo, etc.) die Erstellung eines Redaktionsplans, anhand dessen das Web-Team einer Erzählstrategie folgen kann. Fragen, wann welche Blogbeiträge, Posts und Tweets sinnvoll sind, welche Themen das „Publikum“ interessieren und wie viele „Peaks“ in einem bestimmten Zeitraum wichtig sind, wurden gemeinsam mit Frank Tentler erarbeitet. Seine behutsame „learning by doing“-Strategie forderte dem Web-Team zwar teilweise rauchende Köpfe ab, ist aber Garant dafür, das Erlernte und Erarbeitete aktiv umzusetzen und sich im Social Web sicher zu bewegen. Erste kleine Erfolge zeigten sich bereits nach kurzer Zeit in der stetig wachsenden Zahl von Followern bei Twitter, den vielen Lesern der Blogbeiträge und der großen Menge von Besuchern auf der Facebook-Seite des White Ravens Festivals.

Faszination: Die (scheinbar magische) Verknüpfung der einzelnen Platformen erleichtert die Arbeit im Social Web ungemein. Aber auch Vernetzung und gegenseitige Unterstützung in der ‚Social Web Gemeinde’ sind beeindruckend und der Austausch von Wissen und Information äußerst inspirierend. Wir stellen fest, dass Print und Social Web sich nicht ausschließen, sondern sich im Gegenteil gegenseitig befruchten. Zahlreiche Autoren, Literaturvermittler und Verlage sind vertreten und in regem Austausch miteinander. Durch dieses Netzwerk konnte sich das White Ravens Festival gut im Social Web etablieren – hier geht der Dank an wohlgesonnene Follower, befreundete Kulturinstitutionen, Buchinteressierte und andere Influencer, die das Projekt wunderbar unterstützen und durch ihr „Dranbleiben“ immer wieder zeigen, dass das wir auf dem richtigen Weg sind.

Das Anwenden der einzelnen Programme und Tools wird für das Web-Team immer selbstverständlicher. Daher verlagert sich der Arbeitsschwerpunkt für das Web-Team nun dahin, den gewünschten Dialog mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiter voranzutreiben. Die Erzähldramaturgie wird sich entsprechend verändern, aber auch „offline-Kontakte“ werden für diesen Zweck genutzt. Ein Hilfsmittel sind Visitenkarten, die auf das Projekt unter dem Stichwort „…follow the White Ravens“ neugierig machen sollen. Da die Internationale Jugendbibliothek über einen großen Stamm an interessierten Lehrkräften verfügt, wird auch auf diesem Weg das Projekt vorgestellt und für die aktive Teilnahme daran geworben. Auf diese Weise findet eine synergetische Vernetzung von off- und online-Welt statt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass unsere bisherigen Erfahrungen im Social Web durchwegs positiv waren. Es ist spannend zu beobachten wie sich andere Kulturinstitutionen präsentieren, wie kollegial und schon fast freundschaftlich die Umgehensweise im Social Web ist und mit welcher „Gastfreundschaft“ man als Neuling empfangen wird. Das Webteam ist mit seinen bisherigen kleinen Erfolgen zufrieden und freut sich auf weiteren anregenden Austausch mit der Social Web Community in den nächsten Monaten.

03 · 06

Die Follow the White Ravens –Karte

Wrf-karten
Wie man auf Facebook und Twitter schon verfolgen konnte, haben wir Karten im Format von Visitenkarten drucken lassen, die auf unsere Social Media Aktivitäten hinweisen. Warum wir es sinnvoll finden, mit einem Printprodukt für ein Web 2.0 - Projekt aufmerksam zu machen, möchten wir in diesem Beitrag erläutern.

Ingesamt können wir feststellen, dass wir nach ca. zwei Monaten intensiver Web-Aktivtität schon beachtliche Aufmerksamkeit erregen. Mit ca. 500 Followern auf Twitter, rund 2800 Fans auf der Facebook-Seite des White Ravens Festivals und einem Kloutwert von 42 sind wir durchaus stolz auf unseren Projektstart! Aber mit diesem Resultat wollen wir uns noch nicht zufrieden geben, denn wir möchten noch mehr Jugendliche für das Projekt begeistern und die Kommunikation mit ihnen weiter vorantreiben.

Die Karten, die von unserer Grafikerin Eva Geck gestaltet wurden – vielen Dank hierfür –, sind bei der Bekanntmachung des Projektes unter Jugendlichen ein wichtiges Hilfsmittel. Sie wecken durch die Rabenspur und den Spruch Follow the White Ravens Neugierde und animieren dazu, dem QR-Code oder der Kurz-URL zu folgen und damit auf dem Blogbeitrag …you found the White Ravens zu landen. Dieser Blogbeitrag stellt das Projekt vor und gibt einen Überblick über unsere Social Media Aktivitäten.

Nach welcher Strategie und wo werden die Karten verteilt? Zum einen haben wir im Schlosshof die Karte ausliegen und hängen, so dass Besucher des Schlosses auf das Projekt aufmerksam werden. Hilfreich unterstützt werden wir außerdem von unseren KollegInnen aus der Ausleihbibliothek, die die Karten an jugendliche Nutzer verteilen und so genau die richtige Zielgruppe erreichen. Eine Versandaktion an Münchner Jugendzentren und Stadtteilbibliotheken mit einem Anschreiben, das unser Projekt kurz erklärt, folgt. Zudem werden wir das laufende Schulprogramm in der Internationalen Jugendbibliothek und unsere Lehrerkontakte nutzen, um darüber SchülerInnen älterer Jahrgänge zu erreichen.

Wir erwarten gespannt die Resonanz auf diese Aktion.

02 · 08

Studie zu Konflikten von Jugendlichen in Sozialen Netzwerken

"Wo der Spaß aufhört". Teilstudie im Rahmen der Untersuchung „Das Internet als Rezeptions- und Präsentationsplattform für Jugendliche“

Gestern besuchte das Web Team des White Ravens Festivals die Präsentation der o.g. Studie der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. 61 Jugendliche wurden zu diesem Thema ausführlich befragt. Ein Ergebnis der Studie zeigt, dass für den Großteil der Jugendlichen […]“Mobbing eher so spaßhaft gemeint ist“. Für Außenstehende ist es nicht leicht zu erkennen, wo es sich um einen sog. „Spaß-Streit“ handelt oder wo ein Eingreifen von Nöten ist. Die Studie zeigt außerdem, dass Jugendliche die Hilfe von Streitschlichtern überwiegend negativ bewerten. Es ist den Jugendlichen wichtig, Konflikte selbstbestimmend lösen zu können um das Ansehen in der Peer-Group nicht zu gefährden. Wenn Hilfestellung gesucht wird, dann am ehesten von gleichaltrigen Freunden.

An Anbieter von interaktiven Plattformen werden also hohe Anforderungen gestellt. Für uns zeigte sich deutlich, dass präventiver Jugendmedienschutz, das Thematisieren von online-Konflikten und das Diskutieren adäquater Handlungsoptionen, Mobbing und eskalierende Konflikte im Social Web verhindern können. Daher möchten wir auch in unserem Projekt "Jugendliteratur im Web 2.0" für diese Themen sensibilisieren und dazu beitragen, die Medienkompetenz von Jugendlichen zu stärken.

Mehr Informationen zur Studie sind hier zu finden.

01 · 31

1. Pressemitteilung zum White Ravens Festival

White Ravens Festival für Internationale Kinder- und Jugendliteratur startet in die zweite Runde

Nach dem großen Erfolg vor zwei Jahren mit knapp 6.000 Besuchern startet das White Ravens Festival für Internationale Kinder- und Jugendliteratur in diesem Jahr in die zweite Runde. 14 Autorinnen und Autoren aus aller Welt werden auf Einladung der Internationalen Jugendbibliothek vom 15. bis 20. Juli 2012 zu Gast auf Schloss Blutenburg sein. Unter den Gästen sind neben renommierten, vielfach ausgezeichneten Autoren auch literarische Neuentdeckungen zu finden, die noch nicht ins Deutsche übersetzt wurden. Mit von der Partie sind:

Bernard Beckett (Neuseeland), Anne-Laure Bondoux (Frankreich), Iwona Chmielewska (Polen), Suzan Geridönmez (Türkei), Benny Lindelauf (Niederlande), Nils Mohl (Deutschland), Daniel Nesquens (Spanien), Frida Nilsson (Schweden), Uri Orlev (Israel), Nikolaj Ponomarev (Russland), Mirjam Pressler (Deutschland), Jutta Richter (Deutschland), Sylvain Rivard (Kanada), Jenny Valentine (Großbritannien)

Sie alle stehen für sprachliche, inhaltliche und künstlerische Qualität in ihren Heimatländern. Sechs Tage lang werden sie in Lesungen, Werkstatt- und Podiumsgesprächen auf Schloss Blutenburg und an anderen Veranstaltungsorten bayernweit über sich und ihre Arbeit erzählen. Die Bücher, die sie mitbringen, sind so vielfältig, wie ihre Herkunft. Das Spektrum reicht von Schul- und Alltagsgeschichten über historische Erzählungen und autobiografische Romane bis hin zu Indianermythen und Science Fiction.

Im Mittelpunkt des Festivals steht die Begegnung zwischen Autoren, Illustratoren und ihren jungen und erwachsenen Lesern. Neben offenen Veranstaltungen an den Nachmittagen, Abenden und am Wochenende gibt es auch ein spezielles Angebot für Schulklassen. Fremdsprachige Lesungen in Englisch, Französisch, Schwedisch, Polnisch und Spanisch stehen ebenfalls auf dem Programm.

Das Festival wird gefördert von:

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst / Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus / Kulturreferat der Landeshauptstadt München / Bayern liest e.V. und weiteren privaten und institutionellen Förderern aus dem In- und Ausland

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Ich würde mich freuen, wenn Sie durch Ankündigungen und die Berichterstattung in Ihren Medien dazu beitragen, das White Ravens Festival für Internationale Kinder- und Jugendliteratur bekannt zu machen.

Eine ausführliche Pressemappe ist in Vorbereitung.

Für weitere Auskünfte, Bild- und Interviewwünsche stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Carola Gäde

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: carolagaede[at]ijb.de

01 · 20

The Press Release in English!

Pilot study: Youth Literature and social networks (JL 2.0)

 

Transmedia Storytelling Project ahead of White Ravens Festival

2012-01-19

© International Youth Library
Logo of the festival, © IJB

What advantages and opportunities do social networks such as facebook, twitter or youtube offer regarding cultural work with young people? How can the communication and participation-related Web 2.0 elements be applied to cultural education purposes? These questions are at the core of the pilot study “Young people and social networks (JL 2.0)”, currently prepared by International Youth Library. In February 2012, the study will be launched subject to intensive communication and reporting. Bayerische Sparkassenstiftung acts as a funding partner showing particular interest in generalisable findings that can be transferred to other contexts.

 

Web 2.0-based exchange on high-quality youth literature
The study is tied to the White Ravens Festival for international child and youth literature, which is organised by International Youth Library, to be held from July 15th to July 20th, 2012. This event will take place for the second time. From all over the world, authors of high-quality, exciting and cutting-edge youth literature will gather for this event. A transmedia storytelling project will be launched in Web 2.0 format as a discussion forum focusing invited guests and their novels. Thereby, young people using social networks will be given an opportunity ahead of the festival to actively participate in authentic and fictional (life) stories of the authors. The project aims at establishing a transmedia community of mostly young users and readers – a community showing enthusiasm regarding the White Ravens Festival, respective authors and youth literature.

Potentials offered by social networks regarding literary-cultural education
To pay justice to the international character of the Festival and Web 2.0 elements likewise, blog entries will be made in different languages, reaching out to young people outside Germany. At best, users from abroad will network with their friends based in Germany and will thus join the transmedia community.

Hence, findings from the study will not only allow for making statements regarding the transmedia, but also the intercultural potential of social networks with respect to literary-cultural education, which is likely to be interesting for other domains, too. The pilot study “Youth literature and social networks (JL 2.0)“ is financed by Bayerische Sparkassenstiftung and supported by the Cultural Affairs department, Munich magistrate.

Information regarding the project:
Blog: www.white-ravens-festival-2012.posterous.com/
Documentation: www.das-nest.posterous.com/
Facebook: www.facebook.com/pages/White-Ravens-Festival
Twitter: www.twitter.com/#!/WhiteRavens2012

 

Translated into English by Gwendolyn Schulte (DIPF)

 

Thanks for the great translation!

01 · 18

Zum Nachlesen: die erste Pressemeldung zum Projekt.

Pilotstudie: Jugendliteratur und soziale Netzwerke (JL 2.0)

Internationale Jugendbibliothek startet auf Initiative der Bayerischen Sparkassenstiftung ein transmediales Projekt zur Förderung der Kommunikation von Jugendlichen über Jugendliteratur in sozialen Netzwerken

am Beispiel des White Ravens Festivals

Welche Vorteile und Chancen für die kulturelle Bildungsarbeit mit Jugendlichen stecken in sozialen Netzwerken wie facebook, twitter, youtube & Co? Wie können die kommunikativen und partizipativen Elemente des web 2.0 für die kulturelle Bildungsarbeit genutzt werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Pilotstudie „Jugendliteratur und soziale Netzwerke (JL 2.0)“, die die Internationale Jugendbibliothek zurzeit vorbereitet und die im Februar mit einer intensiven Kommunikation und Berichterstattung durchstartet. Den Förderpartner Bayerische Sparkassenstiftung interessieren dabei insbesondere die allgemein gültigen und übertragbaren Ergebnisse.

Die Studie ist an das White Ravens Festival für internationale Kinder- und Jugendliteratur gebunden, das die Internationale Jugendbibliothek vom 15. bis 20. Juli 2012 bereits zum zweiten Mal in München veranstaltet. Zu diesem Literaturfestival kommen Autorinnen und Autoren anspruchsvoller, spannender und aktueller Jugendliteratur aus der ganzen Welt. In Form eines Transmedia Storytelling Projektes sollen die eingeladenen Gäste und ihre Romane im web 2.0 ins Gespräch gebracht werden. Jugendliche Nutzer sozialer Netzwerke bekommen so bereits im Vorfeld des Festivals die Möglichkeit, an den authentischen und fiktiven (Lebens)-Geschichten der Autorinnen und Autoren aktiv teilzuhaben. Ziel ist es, eine Transmedia-Community vornehmlich jugendlicher User und Leser aufzubauen, die sich für das White Ravens Festival, die Festivalautoren und letztlich für anspruchsvolle Jugendliteratur begeistert und austauscht.

Um dem internationalen Charakter des Festivals und des web 2.0 gerecht zu werden, sind Blogeinträge in verschiedenen Sprachen geplant, so dass auch Jugendliche im Ausland erreicht werden können. Im besten Falle vernetzen sich die User aus anderen Ländern mit ihren in Deutschland lebenden Freunde und treten ebenfalls der Transmedia Community bei.

Damit ist nach Abschluss der Studie nicht nur eine Aussage über das transmediale, sondern auch über das interkulturelle Potential der sozialen Netzwerke für eine literarisch-kulturelle Bildungsarbeit möglich, die auch für andere Sparten von Interesse sein dürfte.

Die Pilotstudie „Jugendliteratur und soziale Netzwerke (JL 2.0)“ wird von der Bayerischen Sparkassenstiftung gefördert sowie vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München unterstützt.

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Wir freuen uns, über die Bekanntmachung in Ihrem Medium.

Bei Interesse vermittele ich Ihnen gerne ein Gespräch mit den beteiligten Projektpartnern. Über den Fortgang des Projektes können Sie sich über folgende Internetseiten informieren:

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Das Dokumentations-Blog zum Projekt JL 2.0